Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten und wird auch unter den Baubiologen kontrovers
diskutiert. Grundsätzlich raten wir von einer Handy-Nutzung (bei den bestehenden Systemen) ab und
streben eine andere menschen- und naturverträglichere Technologie an.
Die folgenden Tipps sollen nicht zum leichtfertigen Umgang motivieren. Ausdrücklich wird darauf
hingewiesen, dass die von dem Handy ausgehende Strahlung, auch durch das Befolgen der angegebenen
Tipps, die von der Baubiologie geforderten Richtwerte extrem übersteigt.
Leider kommt es immer häufiger vor, dass die Handynutzung während der Arbeitszeit vom Arbeitgeber
gefordert wird. Da der Leitfaden der Baubiologie besagt: „Jede machbare Reduzierung ist anzustreben“,
werden folgend einige Verhaltensweisen aufgezeigt, die dabei helfen sollen, die Strahlung zu reduzieren.
Werden “nur” die angegebenen Tipps berücksichtigt, ist dies sicherlich im Sinne des Nutzers; eine
Reduzierung der Strahlenbelastung für die Allgemeinheit, verursacht durch die dauerhaft strahlenden
Mobilfunksendeanlagen, wird damit nicht erreicht. Auch wissen wir nicht im welchem Ausmaß auch diese
reduzierte Handynutzung (Langzeit-)Schäden verursacht.
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Grundsätzlich so wenig und kurz wie möglich telefonieren, die Gespräche auf das Wesentliche reduzieren.
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Achten Sie beim Kauf von Handys auf einen möglichst geringen SAR-Wert.
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Immer einen möglichst großen Abstand zu dem Handy herstellen (Freisprechfunktion). Auch die
Verwendung von Headsets ist möglich. Hier sollten spezielle Headsets mit einem Akustikkoppler ohne
elektronischen Lautsprecher (Stethoskop) gewählt werden, da konventionelle Headsets, speziell auch
deren Ohrhörer, erheblichen Elektrosmog direkt am Kopf verursachen.
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Schützen Sie sich mit geeigneten abschirmenden Handytaschen vor der Strahlung. Achtung, hier gibt
es erhebliche Qualitätsunterscheide, bitte kontaktieren Sie uns vorab.
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Benutzen Sie Ihr Handy nur bei einwandfreiem Empfang. Benutzen Sie es nicht in Aufzügen, Kellern,
U-Bahn oder Wohnwagen. In diesen Situationen ist die Sendeleistung höher und daher die
Strahlungsbelastung viel stärker.
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Handys nicht in die Hosentasche oder Brusttasche stecken.
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Das Handy besonders während des Gesprächaufbaus von Kopf und Körper fernhalten.
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Schalten Sie ihr Handy in einem fahrenden PKW, Zug und Bus aus, da das Handy häufig die Zelle
wechselt und dabei jedes Mal mit maximaler Stärke sendet.
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Benutzen Sie ihr Handy (ohne Außenantenne) nicht in einem stehenden Fahrzeug. Das Auto wirkt
abschirmend, das Handy strahlt mit maximaler Leistung, zusätzlich kommt es innerhalb des Fahrzeugs
zu Reflektionen. Reflektionen treffen nicht nur den Telefonierenden sondern auch andere Passagiere,
besonders Kinder.
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Wenn im Auto telefoniert wird, sollte eine Außenantenne benutzt werden. Aktuelle Handys bieten hierfür
leider keine Anschlussmöglichkeit mehr. Die einzige Möglichkeit ist der Einsatz eines älteren Modells im
Auto. Es ist darauf zu achten, dass sich bei Anschluss der Außenantenne die Handyinterne Antenne
deaktiviert.
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Lassen Sie Ihr Handy nachts nicht eingeschaltet neben dem Bett liegen, selbst im Standby befindet es
sich in Kontakt mit der nächsten Mobilfunk-Basisstation und strahlt in regelmäßigen Abständen.
Schalten Sie ggf. den „Flugzeugmodus“ ein.
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Besonders neue Smartphones können im Standby stark und häufig strahlen (Emailabruf, Messenger,
Soziale Netzwerke, Terminkalender Synchronisation).
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Handyflatrates verführen zu langen Gesprächen.
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Beim Versenden von SMS das Handy so weit wie möglich vom Körper fernhalten.
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Kinder unter 15 Jahren sollten keine Mobiltelefone benutzen, da sich ihr Körper noch in der Entwicklung
befindet.
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Handyspiele nur im „Flugzeugmodus“ (Funkdienste sind dann deaktiviert) spielen.
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